Off-Road-Racer Jerett Brooks zu Besuch bei Brabus

Deutsche Autobahn Unlimited

Normalerweise bevorzugt Jerett Brooks beim Autofahren eine erhöhte Sitzposition. Etwa in seinem privaten Pick-Up, einem Chevy Silverado. Und erst recht in seinem Arbeitsgerät. Denn der 20-Jährige fährt in seiner US-Heimat Off-Road-Truck-Rennen. Doch an diesem Herbsttag im Oktober sollte für den 20-Jährigen alles anders sein, als sonst – denn für Jerett ging es zum ersten Mal in seinem Leben auf die deutsche Autobahn. Und das selbstverständlich adäquat motorisiert.

Der frisch gebackene Champion der „Lucas Oil Off Road Racing Series“ besuchte uns in Ennepetal. Und wie es sich für gute Gastgeber gehört, führten wir Jerett durch unser Werk und zeigten ihm einige typisch deutsche Sehenswürdigkeiten. Gastfreundschaft auf BILSTEIN-Art: Denn zusammen mit unserem Partner BRABUS wollten wir dem US-Amerikaner nachhaltig demonstrieren, was Deutschland (motorkulturell) so ausmacht.

„Wir schauen mal, dass wir Jerett Brooks heute den deutschen Automobilbau, im Besonderen unseren individuellen Automobilbau, näherbringen“, kündigte Brabus-PR-Leiter Sven Gramm vielsagend an, was den US-Rennfahrer an diesem Tag in Bottrop erwarten sollte.

Nach einer ausgedehnten Werkstour mit zahlreichen Highlights, vom dreiachsigen Brabus 6×6 über die „Brabus-classic“-Abteilung bis hin zum 900 PS starken Brabus 900, durfte sich Jerett selbst hinter das Steuer setzen. Das bedeutete für den Off-Roader Autobahn statt Highway, Sport-Limousine statt Off-Road-Truck – und ungewohnt geringe Federwege. Eine völlig neue Erfahrung also, die der Kalifornier wahrscheinlich so schnell nicht vergessen wird.

Mit einem Brabus 450, einer 450 PS starken Power-Limousine auf Basis des Mercedes-Benz E 43 AMG, ging es auf Spritztour. Der Dampfhammer aus Bottrop läuft stramme 280 km/h und ist mit seinem Vierradantrieb wie geschaffen für das nass-kalte Wetter an diesem Tag. Zwar konnte Jerett die 450 PS auf den Autobahnen im Ruhrgebiet nicht ausfahren, aber Straßenlage, Sound und Durchzug der Brabus-Limousine beeindruckten den Amerikaner nachhaltig.

Oder um es mit den Worten von Jerett Brooks zu sagen: „Awesome, pretty insane.“