E-Active Body Control verhilft dem GLE zum hohen Komfort-Niveau

Das vielleicht intelligenteste SUV-Fahrwerk der Welt

„Das Beste oder nichts“. Der Marken-Claim von Mercedes-Benz lässt ganz offensichtlich wenig Interpretationsspielraum. Insbesondere beim Thema Komfort machen die Schwaben keine halben Sachen. Mit dem neu entwickelten aktiven Fahrwerk „E-Active Body Control“ im GLE hebt Mercedes-Benz das Komfort-Niveau auf ein neues Level. Einen maßgeblichen Beitrag zur Performance des Fahrwerks leisten die von uns gemeinsam mit Mercedes-Benz entwickelten aktiven Federbeine.

Bei dem für den Mercedes-Benz GLE optional erhältlichen aktiven Fahrwerk können nicht nur die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell geregelt werden. Das System erlaubt es auch, den Aufbau des Fahrzeugs aktiv mit den Stoßdämpfern anzuregen bzw. zu stabilisieren. „Es ist quasi eine Kombination aus einem herkömmlichen geregelten Stoßdämpfer und einem aktiven Hydraulikzylinder“, erklärt Klaus Schmidt, bei thyssenkrupp Bilstein verantwortlich für den Bereich Innovation & Base Engineering.

Einzigartig ist auch die Integration von sogenannten Gasbags. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung von Daimler, thyssenkrupp Bilstein sowie weiteren Partnern, die im Oktober von der Internationalen Gesellschaft für Kunststofftechnik mit einem Automotive Award 2019 ausgezeichnet wurde: Der Gasbag erhielt den Gran Award für die Entwicklung mit den meisten Punkten der Juroren. Der Gasbag ist elementares Bauteil von „E-Active Body Control“. Die neu entwickelte, mehrschichtige Verbundfolie zeichnet sich durch eine sehr geringe Stickstoffpermeabilität aus, trennt so zuverlässig Öl- und Gasräume und sorgt für höchste Gasdichtheit bei hervorragender mechanischer und chemischer Stabilität.

„Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Fahrwerk wirklich auf den Komfortoptimierungen. Allerdings bietet es auch dynamisch Vorteile gegenüber Standardfahrwerken“, erklärt Adrian Hassel aus unserem Bereich Fahrversuch. Besonders angetan ist der BILSTEIN Experte von der speziellen Kurvenneigefunktion: Im Fahrmodus „Curve“ neigt sich der GLE ähnlich einem Motorrad aktiv in drei Stufen. „Dadurch, dass wir den Aufbau aktiv anregen können, hebt diese Curve-Funktion, wenn sie aktiviert ist, die kurvenäußere Seite in der Kurvenfahrt an, um die Fliehkräfte auf die Fahrzeuginsassen zu minimieren“, so Hassel. „Die Curve-Funktion ist ein Add-on, das mit den aktiven Stoßdämpfern erst möglich geworden ist“.

Dank einer speziellen Kamera wird ein weiteres innovatives Feature möglich, der sogenannte „Road Surface Scan“: Dabei reagiert das Fahrwerk auf von der Kamera erkannte Bodenwellen, steuert die aktiven Federbeine an und gleicht Unebenheiten beim Überfahren weitgehend aus.

Adrian Hassel fasst zusammen; „Man kann mit dem System bei Kurvenfahrten, dynamischen Kurvenfahrten oder einfach nur bei Geradeausfahrten auf unebener Straße den Aufbau stabilisieren, um damit die Beschleunigung auf die Insassen zu minimieren.“

Zusammen mit „Road Surface Scan“ und der Kurvenneigefunktion „Curve“ ermöglicht „E-Active Body Control“ ein tatsächlich ungewöhnlich hohes Komfort-Niveau – und unterstreicht so den Anspruch von Mercedes-Benz, das intelligenteste SUV-Fahrwerk der Welt zu bauen.

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