BILSTEIN B14 für einen Honda Civic Type R von 2002

Kult-Civic refreshed

Als der Honda Civic Type R 2001 erstmals auf den europäischen Markt losgelassen wurde, war Timo Kleine zarte 10 Jahre alt. Und während sich die Hot-Hatch-Szene auf den kompakten Japaner mit hochdrehendem VTEC-Sportmotor stürzte, setzte Timo noch ganz andere Prioritäten. Und doch sollten sich die Wege irgendwann kreuzen. Und zwar ziemlich genau 18 Jahre später.

„Ich habe den Type R von einem guten Freund, der das Auto in guten Händen wissen wollte, zu einem Freundschaftspreis gekauft“, erzählt Timo über seinen silbernen Honda Civic Type R EP3, Baujahr 2002.

Das Problem: Der Civic mit dem kultigen, 200 PS starken VTEC-Motor hat schon bessere Tage erlebt. Karosserie und Antriebsstrang sind zwar in einem guten Zustand, doch beim Fahrwerk sieht es ganz anders aus.

Unser Techniker Daniel Boehnke nimmt hinter dem (auffällig schief stehenden) Lenkrad Platz und macht sich auf Testfahrt. Als er zurück in die Werkstatt kommt, ist die Mängelliste lang. „Die Achsgeometrie ist verstellt. Hinten hat das Auto gar keinen Federweg mehr, die Stoßdämpfer schlagen durch. Und auch vorne schlagen die Stoßdämpfer bei größeren Anregungen durch“, analysiert Daniel.

Also ab auf die Hebebühne. Daniel demontiert die alten Tieferlegungsfedern und Stoßdämpfer. Mit Blick auf die alten Stoßdämpfer des Civic erklärt Daniel: „Kürzere Federn in Verbindung mit Serien-Stoßdämpfern, das funktioniert nicht. Denn Sportfedern haben eine härtere Federrate, auf die die Serien-Stoßdämpfer nicht ausgelegt sind. Sie können die notwendig gewordene höhere Dämpfleistung einfach nicht erbringen“.

Ein Komplett-Fahrwerk mit Sportfedern in Verbindung mit speziell darauf abgestimmten Stoßdämpfern soll es nun richten. Timos Wahl fiel auf unser BILSTEIN B14 Gewindefahrwerk, das dem 17 Jahre alten Type R wieder neues fahrdynamisches Leben einhauchen soll. Eine gute Wahl, denn Timo steht auf Kurven und möchte seinen Kult-Civic auch mal auf der Rennstrecke ausfahren.

Als die nagelneuen Stoßdämpfer mit den blauen Federn verbaut sind, ist Daniel allerdings noch lange nicht fertig mit der Arbeit. Unser Techniker nimmt sich viel Zeit für die Vermessung des Type R und die genaue Einstellung von Spur und Sturz, damit die Fahrwerksgeometrie wieder stimmt.

Endlich darf Timo seinen Honda wieder in Empfang und auf eine erste Testfahrt durch Ennepetal nehmen. Zehn Minuten später steigt der gelernte Elektriker mit einem breiten Grinsen aus dem Auto. „Der Type R ist jetzt viel angenehmer und komfortabler zu fahren“, freut sich Timo. „Trotzdem wirkt der Civic viel sportlicher als vorher. Er federt viel besser und Kurven lassen sich jetzt viel präziser nehmen. Ich bin mehr als zufrieden!“

Bilstein Newsletter

Keine brandheißen Nachrichten verpassen! Der BILSTEIN-Newsletter bringt Ihnen spannende Storys aus unseren Themenwelten bequem in Ihren Posteingang.