„Da brennt der Asphalt“

BILSTEIN B6 Stoßdämpfer für einen Porsche 993 Targa

Der Porsche 993 markiert in der 911-Historie eine echte Zäsur: Der zwischen 1993 und 1998 gebaute „Elfer“ war schließlich der letzte 911 mit luftgekühltem Boxermotor. Alle Generationen danach rollten wassergekühlt vom Band. Einen dieser letzten luftgekühlten Porsche 911 besitzt heute Johann Ferstl. Und wie so oft bei klassischen Porsche-Modellen hat auch dieser Neunelfer eine nicht ganz gewöhnliche Geschichte.

Warum sich Familie Ferstl etwa für den 993 entschied, ist so eine Episode. „Meine Gattin war eigentlich der Auslöser“, verrät Johann Ferstl mit einem Schmunzeln. „Unsere Nachbarin hat sich einen Porsche Boxster gekauft. Meine Frau war der Meinung, dass ihr so ein Wagen auch gefallen würde“.

Doch weil Johann Ferstl, der lange Zeit selbst Autos restaurierte, eine Schwäche für klassische Automobile hat, kam ein moderner Boxster selbstverständlich nicht in Frage. Die Wahl fiel auf einen 911 der Baureihe 993. Weil Frau Ferstl jedoch ein einigermaßen alltagstauglicher Sportwagen vorschwebte, entschied Johann Ferstl mit bestechender Logik: „Wenn du was Praktisches haben möchtest, suchen wir einen Targa!“

Gesagt, getan. Mit Hilfe eines befreundeten Porsche-Spezialisten erstand Johann Ferstl einen schicken silberfarbenen Porsche 993 Targa, Baujahr 1997, mit großem Glas-Schiebedach. „Der 993 stand in einem guten Zustand vor uns“, erinnert sich der 65-Jährige. „Was allerdings nicht in der Annonce stand: Es handelte sich um einen Reimport aus Japan“. Prominenter Erstbesitzer: Der damalige Chef des japanischen Elektronik-Riesen Sony. „Es ist halt immer wieder ein Erlebnis, so ein altes Auto zu kaufen“, so Johann Ferstl.

Seitdem fährt Frau Ferstl den 911er häufig. Doch auch Johann Ferstl lässt es sich nicht nehmen, den 286-PS-Sportwagen für Ausfahrten zu nutzen. Bei einer dieser Ausfahrten passierte es: Auf einer langgezogenen Autobahn-Kurve im bayerischen Wald bemerkte Johann Ferstl: „Da stimmt doch was nicht“. Um genau zu sein war das Gegenteil der Fall: Der Targa schaukelte sich regelrecht auf. Die serienmäßig verbauten Zweirohr-Stoßdämpfer waren bei dem zügigeren Tempo schnell an ihrem Limit. Also ganz vorsichtig vom Gas und zurück in die heimische Werkstatt.

Schnell stand der Entschluss fest: Der 993 sollte neue Stoßdämpfer erhalten. Also ab auf die BILSTEIN-Webseite: „Über die Suchfunktion kommt man dort sehr gut weiter“, so Johann Ferstl. Die Wahl fiel auf BILSTEIN B6 Stoßdämpfer: „Mein Schrauber sagte zu mir: Nimm die B6, die baust du ein und hast keine Probleme mehr“, verrät der Sportwagen-Fan.

Der Vorteil unserer BILSTEIN B6 Stoßdämpfer: Sie verfügen über eine eigene, im Fahrversuch ermittelte Abstimmung, die der BILSTEIN-Philosophie „Komfort und Sport“ folgt. Im Vergleich zu den serienmäßigen 993-Zweirohr-Stoßdämpfern haben unsere B6 Einrohr-Stoßdämpfer eine größere Wirkfläche des Arbeitskolbens, die für höhere Dämpfkraft und besseres Handling sorgt. Aufgrund der sogenannten Upside-Down Bauweise mit der charakteristischen „dicken Kolbenstange“ kann das Vorderachsbein außerdem wesentlich höhere Seitenführungskräfte aufnehmen, was sich durch ein präziseres Lenkverhalten äußert. Übrigens: Auch die Ingenieure bei Porsche konnten bei dem 993 nach Umbau auf BILSTEIN B6 Stoßdämpfer eine Verbesserung der Fahreigenschaften feststellen, sodass die neuen Porsche Classic Stoßdämpfer für den 993 mit der Einrohr-Technologie gefertigt und vertrieben werden.

Dank der neuen Stoßdämpfer können die Ferstls die einzigartige Fahrdynamik des 911 und den herrlichen Sound des 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotors bei offenem Glasdach wieder sicher genießen. Und auch Ausfahrten in den bayerischen Wald oder auf so berühmte Alpenstraßen wie dem Großglockner oder dem Jaufenpass können Johann Ferstl und Gattin wieder genießen.

Und wie es sich gehört, werden diese Ausfahrten regelrecht zelebriert. Und wieder kann sich Johann Ferstl ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen: „Auf manchen Landstraßen, da brennt der Asphalt. Das sieht man auch daran daran, dass an den Seitenwagen des Beifahrersitzes noch zwei Tage später die Fingernagelabdrücke meiner Frau zu erkennen sind“.

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