Darf´s ein bisschen mehr sein?

Wie die BILSTEIN DampTronic X-Technologie im neuen Porsche 911 für konkurrenzlose Fahrdynamik sorgt

Bei jeder neuen Generation des Porsche 911 ist man geneigt zu fragen: Wie schafft es der Elfer jedes Mal, sich neu zu erfinden? Denn irgendwie bekommt es die Sportwagen-Ikone immer wieder eindrucksvoll hin, auf der einen Seite – trotz neuen Designs – eindeutig als 911 erkennbar zu sein und auf der anderen verlässlich die fahrdynamische Benchmark zu setzen. Beim neuesten Porsche 911, dem 992, gingen die Entwickler noch einen Schritt weiter.

Denn weil der Wettbewerb nie schläft und die eigene Kundschaft nicht eben weniger anspruchsvoll wird, sollte die brandneue Elfer-Generation zweierlei: Erstens, der versammelten Konkurrenz wiederholt zeigen, wo der fahrdynamische Hammer hängt. Und zweitens, auch noch den Fahrkomfort erheblich steigern.

Jahrelang galten hohe Agilität und hoher Fahrkomfort de facto als sich ausschließende Kriterien. Doch Porsche beweist seit Jahren, dass es möglich ist. Im neuen Porsche 911 trieben es die Entwickler auf die Spitze. Vor allem beim Fahrwerk. Und da kamen wir ins Spiel.

Mit unserem Stoßdämpfer-Know-how unterstützten wir Porsche eng bei der Entwicklung  des PASM-Stoßdämpfers (Porsche Active Suspension Management) mit neuer Technologie. „Als uns Porsche erstmals 2015 mit den Anforderungen des neuen Porsche 992 konfrontierte, hatten wir schon Pläne für einen Stoßdämpfer, bei dem der Zielkonflikt zwischen Fahrkomfort und Agilität gelöst werden kann, in der Schublade“, verrät Dr.-Ing. Andreas Rohde, Head of Technology & Innovation.

„Der Kunde wünschte sich eine deutlich größere Spreizung zwischen Agilität und Fahrkomfort, um mehr Möglichkeiten zu haben, das Auto zu charakterisieren“, so der Experte. Möglich macht das unser brandneuer DampTronic X-Dämpfer, der im Porsche 992 seine Premiere feiert.

„Der DampTronic X-Dämpfer ist mit einem sehr schnell schaltenden Verstellventil ausgestattet“, erklärt Rohde. „Seine hohe Verstelldynamik ermöglicht eine Anpassung der erforderlichen Dämpfkräfte in wenigen Millisekunden auf den vom zentralen Steuergerät ermittelten Dämpfungsbedarf. Das Regelkonzept berechnet und verstellt fahrsituationsabhängig und radselektiv mehrere hundert Male pro Sekunde die Dämpfung“. Die Folge: Auf diese Weise können sowohl die Agilität als auch der Fahrkomfort und die Sicherheit gesteigert werden.

Gemeinsam mit den Porsche-Ingenieuren arbeiteten wir rund drei Jahre an der Entwicklung des Systems. „Wir drehten mehrere Schleifen, um die Kundenanforderungen hinsichtlich der Kennungen und Robustheiten zu erreichen“, so Andreas Verhoven, Key Account Manager für Porsche. Getestet wurde unter anderem auf dem High-Speed-Kurs in Nardo und selbstverständlich auf der Nürburgring-Nordschleife.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Dämpfkraft im Serienfahrwerk des Porsche 992 weist im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Porsche 991, eine um bis zu 40 Prozent höhere Spreizung auf.

Damit fährt sich der neue Porsche 911 noch komfortabler. Doch seine Agilität hat die neue Elfer-Generation damit nicht verloren. Im Gegenteil! Andreas Verhoven greift zu einer aktuellen Auto-Zeitschrift und schlägt den Vergleichstest zwischen dem neuen Porsche und einem Wettbewerbsmodell auf.

„Stößt man mit dem Carrera S in den Grenzbereich vor, demonstriert er seine ganze Perfektion“, beginnt Verhoven mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen zu lesen. „Er ist an jedem Anbremspunkt schneller, verzögert stabiler, nimmt mehr Geschwindigkeit mit in die Kurve, folgt wie auf Schienen der Ideallinie und peitscht wieder auf die Gerade. Und das, obwohl Porsche eine erstaunlich sichere Abstimmung gewählt hat.“

Mehr Agilität, mehr Komfort und mehr Fahrsicherheit – selten war ein Sportwagen so perfekt wie der neue Porsche 911.

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