„Das Fahrwerk ist das A und O auf der Nordschleife, wenn du schnell sein willst“

Max Kruse Racing Pilot Andreas Gülden über die VLN-Saison 2019

Zusammen mit dem Fußball-Profi Max Kruse gründete der Duisburger Rennfahrer Benjamin Leuchter im letzten Jahr den Rennstall „Max Kruse Racing“. Nach einem erfolgreichen Jahr in der ADAC TCR Germany will das Team in dieser Saison in der VLN angreifen. Neben Benjamin Leuchter wird mit Andreas Gülden ein weiteres Nordschleifen-Ass ins Lenkrad greifen.

Die Fahrerpaarung hat es in sich: 2017 gewannen Leuchter/Gülden im Golf GTI TCR die TCR-Klassen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und mit fünf Siegen in neun Rennen auch in der VLN. Die kreativen Fans am Ring ehrten die beiden mit einer eigenen Namensschöpfung: Beide Piloten und ihr VW Golf GTI TCR waren in der deutschen Motorsportszene schnell als „Güldener Leuchter“ bekannt.

2019 finden die beiden Kumpels wieder zusammen. Sehr zur Freude von Andreas Gülden, der mit einem breiten Grinsen im Gesicht feststellt: „Wir sind beide ähnlich bescheuert und einfach mega-eingespielt. Bei unserem ersten Team-Meeting in dieser Saison war es, als wären wir nie getrennt gewesen.“

„Im ganzen Team haben wir einen Super-Spirit, alle sind on fire für die VLN und wollen den Nürburgring rocken“, so der Chefinstruktor der Nürburgring Driving Academy. Nachdem der erfahrene Pilot die TCR-Klasse in der VLN auch 2018 gewinnen konnte, kann es nur eine Zielsetzung für 2019 geben: „Wir haben ein halbwegs klar formuliertes Ziel: Die Meisterschaft gewinnen. Für mich wäre es das Triple, für Max Kruse Racing der erste Titel“, so Andreas.

Weil Benjamin Leuchter 2019 mit Sébastien Loeb Racing auch in der FIA WTCR mit einem VW Golf GTI TCR an den Start gehen wird, kommt auf Andreas Gülden viel Arbeit und Cockpit-Zeit zu. Denn Benjamin Leuchter wird nicht bei allen VLN-Läufen antreten können. Andreas Gülden wird also das ein oder andere Rennen im mit BILSTEIN Stoßdämpfern ausgestatteten VW Golf GTI TCR allein bestreiten. Doch das wird nicht die einzige Herausforderung für Max Kruse Racing in diesem Jahr sein.

Für die meisten Fahrer in der VLN noch unbekannt sind die insgesamt 2,5 Kilometer frischer Asphalt, der auf der Nordschleife verbaut wurde. „Ich habe den neuen Asphalt schon ein bisschen testen dürfen“, verrät Andreas Gülden. „Bisher nur bei nassen, feuchten Bedingungen. Und da macht´s extrem viel Spaß. Da ist wirklich Grip vorhanden, wir müssen keine besondere Regenlinie fahren. Es ist jetzt deutlich schöner zu fahren. Auch wenn es natürlich auch ein bisschen schade für mich ist, denn so ein paar Tricks kannte ich da natürlich, was die Regenlinie angeht.“

Eine weitere Unbekannte: Die Pneus des neuen Reifenpartners Dunlop. Andreas Gülden: „Wir müssen natürlich vor allem schauen, wie die Reifen auf die Distanz gesehen klarkommen. Es ist ja auch so ein bisschen das Geheimnis an einem TCR-Auto, dass wir lange draußen bleiben können.“

Bei den zahlreichen Herausforderungen ist es gut, wenn man einen starken Partner wie BILSTEIN an seiner Seite weiß. „Das Fahrwerk ist das A und O auf der Nordschleife, wenn du schnell sein willst“, ist Andreas Gülden überzeugt. „Das Fahrwerk muss einfach mega funktionieren, du musst die Sprünge auf der Strecke voll nehmen und über die Curbs räubern können. Ein gutes Fahrwerk muss dir außerdem immer ein gutes Gefühl für das Auto geben“.

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