Der Publikumsliebling

BMW E36 M3 in Jägermeister-Optik

BMW und Jägermeister: Eine Paarung, die im internationalen Motorsport jahrzehntelang für spektakuläre Rennwagen stand. In den 70er und 80er Jahren sorgten unter anderem der 320 Turbo in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft und der 635 CSi in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit ihrer knallorangen Lackierung für Aufsehen. Und als die Münchner und der Kräuterlikörhersteller 1998 ihre Zusammenarbeit fortsetzten, waren Prinz Leopold von Bayern und Christian Menzel trotz überschaubaren Erfolgen in ihren „Jägermeister-BMW“ 320i absolute Publikumslieblinge. Ein junger Motorsport-Fan wird damals genau hingeschaut haben: Denn fast zwei Jahrzehnte später erinnert sich Dennis Voll an die orange lackierten Tourenwagen.

2016 kauft der Firmenkundenberater einen BMW M3 E36, Baujahr 1993. Mehr aus der Not geboren, entscheidet sich Dennis für den historischen Jägermeister-Auftritt. Schließlich ist der gebrauchte M3 innen und außen orange lackiert. Eine neue Komplett-Lackierung hätte ein zu großes Loch ins Budget gebrannt. Budget, das an anderer Stelle benötigt wird. „Das Auto war technisch weitgehend gut, aber optisch schrecklich hässlich. Das Bodykit sah verboten aus“, grinst Dennis. Ein neues Bodykit und neue Räder von BBS in den Dimensionen 10×18 Zoll vorne und 11×18 Zoll mussten schon sein, um die Optik geradezurücken.

Und auch sonst wurde der M3 erheblich optimiert. Dennis: „Ich habe das Auto komplett auf links gedreht. Das BILSTEIN Fahrwerk habe ich drin gelassen“. Aus gutem Grund. Denn wie seine Recherche ergab, handelte es sich um ein lupenreines Rennsport-Fahrwerk, das BILSTEIN in den 90er Jahren zusammen mit BMW Motorsport entwickelt hatte. „Mir war schnell klar, dass es sich um mega-hochwertiges, hochprofessionelles Fahrwerk handelt“, ergänzt der 32-Jährige.

„Weil der Vorbesitzer hinten andere BILSTEIN Stoßdämpfer verbaut hatte, die nicht zum Rest passten, nahm ich Kontakt zu BILSTEIN auf“, erinnert sich Dennis. Der „Jägermeister-M3“ erhielt hinten neue Stoßdämpfer, das Fahrwerk wurde komplett revidiert, neu eingestellt und ist heute absolut neuwertig. „Für mich gab es nie einen Grund, ein neues Fahrwerk einzubauen“, ist Dennis überzeugt. „Cool ist, dass ich mich auch als Nicht-Ingenieur meinem perfekten Setup recht einfach mit klar spürbaren Klicks nähern kann“, erzählt Dennis über sein in Zug- und Druckstufe parallel einstellbares Fahrwerk.

Technisch auf dem neuesten Stand, ist der rund 360 PS starke BMW M3 mittlerweile auf dem Nürburgring zuhause. „Das Fahrwerkssetup ist speziell auf die Nordschleife ausgelegt, das passt also“, so Dennis, der bereits seit 2012 regelmäßig Nordschleife fährt. In der Nürburgring-Szene ist Dennis mit seinem „Jägermeister-BMW“ wenig überraschend mittlerweile bekannt wie ein bunter Hund. Ein echter Publikumsliebling eben.

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