Der GT86 und unser BILSTEIN B16 – wie gemacht für die Rennstrecke!

Faszination Trackdays: Ein Tag auf dem Circuit Jules Tacheny in Mettet

Was gibt es Besseres, als die Woche auf der Rennstrecke ausklingen zu lassen? Traditionell oft und gerne sind wir in zwar unserem „Wohnzimmer“, der Nürburgring-Nordschleife, unterwegs. Doch an diesem Freitag Im September zieht es uns nach Belgien auf den Circuit Jules Tacheny. Im Vergleich zur Grünen Hölle darf man den Kurs in Mettet, rund 80 Kilometer südlich von Brüssel, durchaus als Kontrastprogramm bezeichnen.

Denn mit nur 10 Kurven und einer Länge von lediglich  2,28 Kilometern ist die Strecke deutlich weniger komplex als die Nordschleife des Nürburgrings. Trotzdem hat der erst 2010 eröffnete Kurs seinen Reiz: Er hat einige technisch anspruchsvolle Passagen und stellt Bremsen und Reifen mit einigen engen Ecken und wenigen Geraden auf eine harte Probe.

Nach dem harten Anbremsen der ersten Kurve auf der gerade einmal 600 Meter langen Start-Ziel-Geraden fahren wir die Dreifach-Links „Surtees-Anderson-Finlay“ weitgehend in einem Radius, um die folgende Rechts mit viel Schwung zu nehmen. Nach einer kurzen Geraden folgt die sehr enge Haarnadelkurve „Saarinen“. Die ist so eng, dass Hecktriebler hier gerne mal quer gehen.

Dann die blinde, der berüchtigten Corkscrew-Kurve von Laguna Seca nachempfundene, Links-Rechts-Schikane sauber erwischen. Mit „Mertens“ folgt dann eine weitere nicht ganz einfache Kurve. Denn die bietet erst viel Platz, macht letztlich aber zu. Anschließend nur noch die schnelle Links „Chambon“ sauber treffen und über die enge Links „Paquay“ wieder auf Start-Ziel. Hier geht´s in heckgetriebenen Autos auch wieder gerne quer, was natürlich Zeit kostet, aber eben auch Spaß macht.

Unser Toyota GT86 ist mit seinem geringen Gewicht wie gemacht für den Circuit Jules Tacheny. Seine 200 PS sind hier absolut ausreichend, denn Querdynamik und Balance sind in Mettet wichtiger als reine Motorleistung. Das Hauptaugenmerk gilt deshalb dem passenden Set-up, sprich: Dem richtigen Reifenluftdruck und der passenden Dämpfereinstellung unseres BILSTEIN B16 Gewindefahrwerks.

Mit jeder Runde macht die nach dem aus Mettet stammenden Motorrad-Rennfahrer Jules Tacheny benannte Rennstrecke mehr Laune. Auf den wenigen kurzen Geraden ziehen uns die leistungsstärkeren Autos stets davon. In den folgenden Kurven haben wir allerdings schnell wieder Anschluss hergestellt – dem geringen Gewicht des GT86 mit nahezu perfekter Balance und dem BILSTEIN B16 Gewindefahrwerk sei Dank.

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