Einbauanleitungen und -videos stehen hoch im Kurs

BILSTEIN führt Werkstatt-Umfrage zum Thema Luftfahrwerke durch

Luftfahrwerke werden im Straßenbild immer präsenter. Während vor 20 Jahren nur die Mercedes-Benz S-Klasse mit dieser Hightech-Lösung aufwarten konnte, haben andere Autohersteller längst nachgezogen. Auch sind immer mehr Fahrzeugklassen betroffen: beispielsweise große SUVs. Selbst in der Mercedes-Benz C-Klasse ist die Technologie mittlerweile verfügbar. Ein Großteil der bereits heute mit Luftfedern ausgestatteten Fahrzeuge ist noch relativ jung und wird überwiegend in den Markenwerkstätten gewartet. Früher oder später werden sie jedoch für eine zeitwertgerechte Reparatur in die freien Betriebe „tröpfeln“. Doch wie gut fühlen sich diese vorbereitet? BILSTEIN, ein Pionier bei Luftfedern und führender Anbieter im OE- und Serienersatzgeschäft in diesem Segment, wollte es genau wissen. Das Unternehmen startete deshalb in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine repräsentative Umfrage mit erfolgreich durchgeführten Telefoninterviews bei 200 Werkstätten. Mit im Boot: das auf Automotive-Themen spezialisierte Marktforschungs-Institut puls. Nun liegen die Ergebnisse vor und BILSTEIN möchte die freien Werkstätten mit den gewonnenen Erkenntnissen auf den Wachstumsmarkt der Zukunft vorbereiten.

E-Klasse-Kombi S211 bietet bereits heute großes Potenzial
Der bereits etwas ältere E-Klasse-Kombi S211 mit luftgefederter Hinterachse bietet durch seine große Verbreitung – etwa im Taxigewerbe – schon heute ein ernstzunehmendes Potenzial. Das Modell bildete deshalb einen der Schwerpunkte der Werkstattbefragung. Immerhin 40,5 % der erfassten Betriebe, die aus den Systemen Bosch, ATR und Top 300 stammten, haben bereits Luftfedern an diesem Modell getauscht oder repariert. Interessant: Werkstätten mit Erfahrung bei diesem Modell erwarteten bei Reparaturen von Luftfedern häufiger Probleme als Betriebe ohne diesen konkreten Hintergrund. BILSTEIN selbst sieht den Austausch dieser Baugruppen als eher unkritisch an, sofern man einige Tipps und Hinweise beachtet.

Hinweise zum Vermeiden von Einbaufehlern
Ganz allgemein darf ein Fahrzeug etwa keinesfalls vollständig auf eine drucklose Luftfeder abgelassen werden, andernfalls wird sie irreparablen Schaden nehmen. Erfahrungen mit Reklamationen zeigen, dass als defekt eingeschickte Bauteile überwiegend durch Fehler beim Einbau beschädigt wurden. Pikant: In einigen dieser Fälle lag die bei BILSTEIN stets beigefügte und äußerst wichtige Montageanleitung scheinbar unangetastet mit im Karton. Doch zumindest das scheinen Einzelfälle zu sein. Denn schließlich wünschen sich ganze 77 % der Werkstätten laut der aktuellen Umfrage genau diese Dokumente als Unterstützung vom jeweiligen Hersteller. Etwas weiter hinten im Ranking, aber durchaus beliebt sind Schulungsvideos (41 %) und Schulungen (19 %). Dass die Livetrainings in der Gunst etwas abfallen, dürfte dem geringen Zeitbudget, insbesondere der kleineren Betriebe, geschuldet sein. Im Durchschnitt beschäftigten die 200 Umfrageteilnehmer in der Werkstatt 5,2 Mitarbeiter und im Gesamtbetrieb 9,3 Personen.

Video-Tutorials und Live-Schulungen
In der Praxis kommen die diesbezüglichen Unterstützungs-Angebote von BILSTEIN gut an, gerade der Videobereich wächst stetig: So stehen im Internet zu vielen Automodellen YouTube-Tutorials zur Verfügung: www.youtube.com/user/BILSTEINde. Alternativ sind die entsprechenden Videos oftmals auch in den TecDoc-basierten Bestellsystemen der Großhändler zu finden. Zudem gibt es die Möglichkeit, persönliche Produkteinweisungen beim Außendienst des Unternehmens abzurufen. Die Experten von BILSTEIN bieten für ihre Partner – sowohl Werkstätten als auch Händler – zudem kostenlose Inhouse-Schulungen, bestehend aus einem theoretischen und einem praktischen Teil an. Zu den angebotenen Themen gehören Dämpfereinbau, Schadensanalyse und BILSTEIN-Produktneuheiten. Darüber hinaus werden eine Werksführung sowie hilfreiche Tipps für die Kundenberatung geboten.

Aufklärungsarbeit und wiederaufbereitete Altteile
In jedem Fall bewertet BILSTEIN die durch die Studie gewonnenen Erkenntnisse als äußerst wertvoll, um die Werkstätten in Zukunft noch besser zu unterstützen. Aber es geht auch darum, Aufklärungsarbeit zu leisten – etwa zum Thema wiederaufbereitete Luftfedermodule, die trotz ihrer Popularität durchaus kritisch zu sehen sind. BILSTEIN gibt zu bedenken, dass diese Komponenten nicht mehr alle Funktionalitäten des Originals bieten – so wird aus einem ursprünglich aktiv geregelten System etwa ein passives. Zudem werden in wiederaufbereiteten Luftfedermodulen gebrauchte Stoßdämpfer verwendet, die oftmals bereits viele tausend Kilometer im Einsatz waren. Trotzdem könnte sich ein gutes Fünftel der Befragten vorstellen, mit einem führenden Anbieter von Remanufactured-Modulen zusammenzuarbeiten. Insgesamt überwog bei diesem Thema jedoch die Skepsis. Aftermarket-Produkte von BILSTEIN hingegen weckten gleich nach der Werkslösung das größte Vertrauen und genossen einen entsprechend hohen Bekanntheitsgrad. Immerhin ist das Unternehmen auch als OE-Lieferant der Autoindustrie aktiv und bietet im Aftermarket eine identisch hohe Qualität an.

Bilstein Newsletter

Keine brandheißen Nachrichten verpassen! Der BILSTEIN-Newsletter bringt Ihnen spannende Storys aus unseren Themenwelten bequem in Ihren Posteingang.