FIA Rallycross-WM Double-Header in Finnland

Schwieriges Wochenende für die BILSTEIN Teams

Die BILSTEIN Teams erlebten ein schwieriges Wochenende beim Double-Header der FIA Rallycross-WM in Finnland. Motorenprobleme sorgten bei Anton Marklund im Renault Mégane R.S. RX beim dritten Lauf der Saison am Samstag für Ärger. Zwar kämpfte sich der Pilot von Team GCK BILSTEIN ins Halbfinale, doch in Runde zwei musste der Schwede seinen Mégane abstellen.

Anton Marklund: „Wir schafften es bis ins Halbfinale, obwohl wir den ganzen Tag mit Motorproblemen zu kämpfen hatten. Wir hatten keine Zeit, den Motor zwischen den Rennen zu wechseln, also versuchten wir einfach irgendwie zu fahren, aber leider hatte der Motor in Q3 genug und wir humpelten über die Ziellinie, aber immerhin mit einem Halbfinalplatz. Im Halbfinale ging es nur darum, über die Linie zu kommen, um zumindest ein paar Punkte zu sammeln.“

Andreas Bakkerud vom Team Monster Energy GCK RX Cartel erging es da etwas besser. Auch er konnte sich für die Halbfinalrennen qualifizieren. Der Norweger überquerte in seinem ebenfalls mit BILSTEIN Stoßdämpfern ausgerüsteten Renault Mégane auf P4 die Ziellinie und verpasste damit nur knapp die Qualifikation für das Finale.

„Nicht der beste aller Tage, aber wir kommen mit jedem Rennen näher Richtung Spitze“, gab sich Andreas Bakkerud optimistisch für den nächsten Tag.

Der vierte Lauf der FIA Rallycross-WM begann zunächst trocken. Es sollte allerdings nicht lange dauern, bis es regnete und die Bedingungen auf der Strecke extrem schwierig wurden. Im Warm-up am Morgen konnte Anton Marklund noch die schnellste Zeit fahren, doch im weiteren Verlauf des Tages kämpfte der 27-Jährige mit Grip-Problemen. Trotzdem konnte sich Anton Marklund auf der technischen Strecke des Tykkimäki Circuit in Kouvola, Finnland, für das Halbfinale qualifizieren. Und auch Andreas Bakkerud hatte es ins Semi Final geschafft.

Im Halbfinale gab es viel Rennaction und viel Lackaustausch in der ersten Kurve – sehr zur Freude der Zuschauer. Die Wetterbedingungen allerdings sorgten nicht nur für eine extrem rutschige Strecke, sondern auch für eine Menge Schlamm – dick genug, um die Scheibenwischer des Mégane von Anton Marklund nach einem Sprung zu zerstören. Mit der Hilfe seines Spotters schaffte es Anton immerhin ins Ziel und belegte am Ende P11.

Die Formkurve von Andreas Bakkerud im Renault Mégane des Team Monster Energy GCK RX Cartels zeigte weiter nach oben. Der 28-Jährige schaffte es bis ins Finale und schloss den vierten WM-Lauf der Saison immerhin auf P6 ab.

Vom 19. Bis 20. September haben die BILSTEIN Teams in Riga beim nächsten Double-Header die Chance, wieder ganz nach vorne zu fahren.