GCK BILSTEIN beeindruckt mit starker Performance in Schweden

FIA Rallycross-WM Double-Header in Höljes

Mit vier Monaten Verzögerung ist die FIA World Rallycross WM in die Saison gestartet. Die Motorsport-Fans an den Bildschirmen durften sich gleich auf einen Double-Header auf der traditionsreichen RX-Strecke in Höljes, Schweden, freuen. Und der hatte es in sich!

Wie in jedem Jahr hatten sich die Teams extrem gut vorbereitet – der Coronakrise zum Trotz. Und in jedem Jahr ist es das gleiche Bild: Solange die Saison nicht gestartet ist, weißt du nicht wirklich wo du stehst. Vor allem: Wie schnell das Auto im Vergleich zur Konkurrenz ist. Im Falle von GCK BILSTEIN stand schnell fest: Die Performance des Renault Mégane RS RX liegt schon jetzt, beim ersten Event der Saison, auf einem absoluten Top-Niveau.

Anton Marklund sorgte bei den Fans in den Qualifikationsläufen des ersten Laufs am Samstag für hochgezogene Augenbrauen und den anderen Teams für Sorgenfalten auf der Stirn. Der Schwede gewann jedes (!) seiner drei Quali-Rennen und setzte damit das erste dicke Ausrufezeichen der Saison: Mit GCK BILSTEIN ist dieses Jahr zu rechnen.

Im Finale musste sich Anton nur den beiden Ex-Weltmeistern Johan Kristoffersson und Mattias Ekström in ihren bärenstarken ehemaligen Werksautos beugen. Aufgrund einer Sekunden-Strafe nach dem Rennen fiel Anton auf den 5. Platz.

Trotz dieser Enttäuschung zeigte sich Anton zufrieden. „Ich bin mit dem Wochenende insgesamt wirklich sehr zufrieden, denn die Arbeit, die GCK und BILSTEIN über das Wochenende geleistet haben, zahlte sich wirklich aus. Wir haben gesehen, dass der Speed sehr gut war, deshalb bin ich wirklich stolz auf die ganze Arbeit, die sie geleistet haben. Natürlich war es gegen Ende des Tages ein wenig wie eine Achterbahn. Ich denke, wir haben gute Chancen, morgen stattdessen einige Trophäen mit nach Hause zu nehmen“.

Und der Sonntag begann wie erwartet. Bei seinem Heimrennen holte Anton trotz eines Reifenschadens P2 im ersten Quali-Rennen. Es folgte ein weiterer Sieg im zweiten Quali-Rennen des Tages und ein fünfter Platz nach hartem Kampf und viel Traffic im dritten und letzten Qualifikationsrennen.

Im Halbfinale war Feierabend für GCK BILSTEIN: Motorenprobleme und die Entscheidung, erst in der zweiten Rennrunde in die Joker-Lap zu gehen, kosteten Anton viel Zeit. Zu viel Zeit, sodass sich der sympathische Schwede mit dem siebten Gesamtrang zufrieden geben musste.

„Leider haben wir heute das Finale verpasst“, so Anton. „Die ersten beiden Kurven waren nicht toll und wir haben etwas Zeit verloren, außerdem hatten wir wegen einiger Motorprobleme zu wenig Leistung und dann kam es zu einigen harten Duellen im Feld. Der Mégane trägt heute sicherlich seine Kampfnarben“.

„Ich kann es kaum erwarten, nach Finnland zu fahren“, erklärt Anton mit Blick auf das kommende Wochenende. „Die Pace, die wir das ganze Wochenende über gezeigt haben, vor allem auf Schotter, ist wirklich konkurrenzfähig, und Finnland sollte auch einen ziemlich rutschigen Untergrund haben, also kann ich es kaum erwarten, zu zeigen, was wir dort leisten können!“