Intensiver Test: Die letzte Standortbestimmung für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2021

Neben den 24 Stunden von Le Mans ist es das wichtigste Motorsport-Event des Jahres: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Am 5. und 6. Juni werden sich wieder hunderte Fahrer, Teams und Rennfahrzeuge in die Schlacht in der Grünen Hölle werfen. Triumphieren werden allerdings die Wenigsten: Gewinnen kann nur, wer perfekt vorbereitet ist.

Die Generalprobe für das Kult-Rennen in der Eifel stieg am vergangenen Wochenende. Das 6-Stunden-Quali-Rennen ist die ultimative Standortbestimmung für die Teams und die letzte Möglichkeit, unter Wettbewerbsbedingungen zu testen. Für die BILSTEIN Teams gab es dabei Licht und Schatten.

„Es ist extrem wichtig, dass wir alles zum Laufen bekommen, dass die Reifen in den definierten Temperaturfenster funktionieren und dass unser Fahrwerks-Set-up stimmt“, erklärt Adam Christodoulou vom Haupt Racing Team (HRT). „Beim 24-Stunden-Rennen in ein paar Wochen muss alles passen.“

Bei HRT passte beim Prolog zum 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle noch nicht alles, wie Hubert Haupt, Fahrer und Team-Besitzer HRT, einräumt: „Das Auto ließ sich gut fahren und das Set-up hat ebenfalls gestimmt. Allerdings haben wir aktuell noch Probleme mit unserem Topspeed, was es in den direkten Duellen schwierig macht. In vier Wochen steht mit dem 24-Stunden-Rennen das Highlight der Saison an – darauf muss jetzt unser ganzer Fokus liegen.“

Nach sechs Stunden verpassten die beiden HRT-Mercedes-AMG GT3 die Top 10 denkbar knapp. Der BILSTEIN-HRT-Mercedes (#4) mit Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Patrick Assenheimer fuhr auf P11, der zweite HRT (#6) mit Hubert Haupt, Nico Bastian und noch einmal Patrick Assenheimer auf P12.

Besser lief es für den Porsche 911 GT3 Cup MR von Black Falcon: Die #350 fuhr als SP Pro Fahrzeug auf Gesamtrang 26 und somit mitten in die Meute der eigentlich schnelleren SP-9 Fahrzeuge. In der seriennahen Klasse V2T konnte der pfeilschnelle BMW 330i (#164) von Sorg Rennsport mit Rang drei einen Podiumsplatz erkämpfen.