Lehrgänge und Berufsausbildungen für Flüchtlinge

thyssenkrupp Bilstein unterstützt Integration im Ennepe-Ruhr-Kreis

Alleine in den Jahren 2015 und 2016 kamen etwa 5000 Flüchtlinge im Ennepe-Ruhr-Kreis an. Rund 3000 von ihnen werden zunächst dort leben. Ansässige Verbände und Firmen bemühen sich bereits um die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. Auch das in Ennepetal ansässige Unternehmen thyssenkrupp Bilstein engagiert sich und bietet in Zusammenarbeit mit dem Märkischen Arbeitgeberverband Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt an.

Ab Mitte April absolvieren fünf Flüchtlinge dann einen Metallgrundlehrgang bei thyssenkrupp Bilstein. Danach besteht für zwei Teilnehmer die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum zu durchlaufen. Wenn die Qualifikation und Sprachkenntnisse der Teilnehmer nach dem Praktikum ausreichen, bekommen sie die Chance, als Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik bei thyssenkrupp Bilstein übernommen zu werden.

„Es ist natürlich ein weiter Weg für potenzielle Bewerber. Zuerst müssen entsprechende Sprachkenntnisse und Qualifikationen nachgewiesen werden. Bisher sind wir mit den Ergebnissen allerdings sehr zufrieden und entsprechend zuversichtlich“, betont Ulrich Schmelter, Ausbildungsleiter bei thyssenkrupp Bilstein. 19 Flüchtlinge nehmen deshalb bereits an einem Sprachkurs an der Volkshochschule Ennepe-Ruhr-Süd teil. Im Anschluss wird eine berufsbezogene Sprachförderung in der örtlichen Ausbildungswerkstatt stattfinden.

„Bisher sind unsere Erfahrungen sehr positiv. Die Praktikanten sind hoch motiviert und überaus interessiert. Wir hoffen natürlich, dass auch unter den zukünftigen Lehrgangs-teilnehmern zahlreiche geeignete Kandidaten sind“, so Schmelter. Ein Flüchtling aus Guinea befindet sich bereits seit September 2016 in der Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik. thyssenkrupp Bilstein wird sich auch in Zukunft engagieren und Flüchtlingen im Ennepe-Ruhr-Kreis den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen.