Radikale Verwandlung in Down Under

Adrian Wilsons BMW M4: Vom Daily Driver zum waschechten Rennwagen

Australien verfügt nicht nur über spektakuläre Rennstrecken und mit den V8 Supercars über eine der faszinierendsten Tourenwagenserien der Welt. Auch die Amateur-Motorsport-Szene ist überaus vital auf dem fünften Kontinent. Einer der Protagonisten der Szenerie in Down Under ist Adrian Wilson.

Wie so oft begann für Adrian alles mit gelegentlichen Trackdays und dem ein oder anderen Sportfahrer-Training.  Seitdem hat sein ehemaliger Daily Driver, ein BMW M4 F82, einen Optimierungsprozess durchlaufen, der durchaus als radikal zu bezeichnen ist. Wenn Adrian auf den Rennstrecken Australiens unterwegs ist, wirkt sein BMW eher wie ein GT4-Rennwagen, der nur noch wenig mit herkömmlichen Tracktools gemeinsam hat.

Vorne fallen die tief heruntergezogene Frontlippe und die Side Blades auf, hinten der Heckflügel im XXXL-Format. Selbstverständlich wurde auch der Motor einer Leistungskur unterzogen. Eine Hochleistungsbremsanlage sorgt für adäquate Verzögerung des schnellen BMW – und zwar auf Rennwagen-Niveau. Auch beim Fahrwerk kannte Adrian keine Kompromisse.

So vertraut Adrian auf unsere Rennstrecken- und Motorsporterfahrung und ließ ein optimiertes BILSTEIN Clubsport 2-Wege-Fahrwerk mit angepassten Ventilen verbauen. „Ich liebe mein BILSTEIN Setup, weil es komplett individuell ist und vom Team von Heasmans Australia eingebaut wurde“, erklärt Adrian überaus zufrieden. „Es ist wirklich unglaublich, wie sehr ein qualitativ hochwertiges Setup beim Trackfahren die Performance beeinflusst. Und wie die winzigen Anpassungen der Dämpfer, wenn du von den Profis beraten wirst, den Unterschied machen.“

Adrian profitiert dabei von der recht guten Rennstrecken-Dichte rund um seine Heimatstadt Sydney. „Ich bin in Sydney Motorsport Park und Wakefield, sowie Winton und Pheasants Nest Marulan zu Hause. Mein Favorit ist aber Bathurst – natürlich“, erzählt Adrian. Doch auch die Rennstrecken in Europa möchte der Australier gerne kennenlernen: „Ich würde super gerne zum Nürburgring und nach Spa fahren.“

Erst seit rund drei Jahren mit dem Motorsport-Virus infiziert, konnte Adrian seitdem bereits viel Rennstreckenerfahrung sammeln. Und weil sowohl Material als auch Talent stimmen, entschied sich Adrian in diesem Jahr für den nächsten Schritt in seiner noch jungen Motorsport-Karriere: „Ich freue mich, in diesem Jahr in der „ProdSports“-Serie  zu fahren, was für mich ein echte Weiterentwicklung ist. Das ist eine brillante Serie mit acht Rennen, einer Mischung aus lokalen und nationalen Rennen, darunter einstündige Langstreckenrennen in Bathurst, Philip Island, The Bend und Sydney Motorsport Park sowie kürzere 30-minütige Sprint-Rennen in Wakefield und Sydney Motorsport Park.“

Der Schritt in den semiprofessionellen Motorsport bringt für Adrian auch neue Herausforderungen mit sich. Denn Australien ist groß. So muss der BMW-Pilot nun teilweise weit über 1.000 Kilometer in Angriff nehmen, um zu den Rennstrecken der „ProdSports“-Serie zu reisen. – Gar nichts im Vergleich zu den 16.000 Kilometern, die es bis zum Nürburgring sind…

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