„Sonntagmorgen 8 Uhr Schranke“

Fiat 595 Abarth Competizione: Ringtool mit BILSTEIN Fahrwerk

Viele Geschichten beginnen unspektakulär, ja beinahe leise. Wie im Falle der Familie Johann. Wobei leise in diesem Fall durchaus wörtlich zu nehmen ist. Denn eines Tages machte der Zweitwagen der Johanns plötzlich keinen Mucks mehr. Ersatz musste also her. Herr Johann nahm sich der Sache an – und hatte wahrscheinlich keinen Schimmer, welche Entwicklung er damit in Gang setzen sollte.

Denn bei der Online-Recherche stieß er auf einen Fiat 595 Abarth Competizione. Die italienische Knutschkugel hatte es ihm offenbar angetan. Klein, süß und dank 180 PS mit einem gewissen Temperament ausgestattet – das passende Auto für seine bessere Hälfte.

Kathi, besagte bessere Hälfte, konnte nicht anders und musste den kleinen Italiener schleunigst Probe fahren. Keine 24 Stunden später durfte ein Fiat-Händler bei Jülich, ein paar Kilometer westlich von Köln, eine weitere Bestellung in seine Auftragsbücher eintragen.

Was Herr Johann nicht ahnen konnte: Der kleine Abarth erweckte den Track-Virus in Kathi, die zehn Jahre zuvor bereits mit einem Nissan 350Z die Nürburgring-Nordschleife unsicher gemacht hatte. Wenige Wochen nachdem der Fiat 595 Abarth Competizione geliefert worden war, flog aus Gewichtsgründen bereits die Rücksitzbank aus dem Auto. Montiert wurden dafür unter anderem Vier-Punkt-Gurte und ein Überrollkäfig. Mithilfe eines Steuergeräte-Tunings wurde die Motorleistung von 180 PS auf etwa 205 PS erhöht.

„Bei uns herrschte immer eine gewisse Vorstadt-Idylle. Mit dem Abarth hat sich alles verändert“, lacht Kathi. Denn mit dem vorlauten Italiener lassen sich morgens nicht nur vortrefflich die Nachbarn wecken, der nicht mehr ganz so süße „Cinquecento“ löst in Parkhäusern auch gerne mal die Alarmanlagen allzu empfindlicher benachbarter Kraftfahrzeuge aus.

Doch weil der Fiat 595 Abarth Competizione viel zu schade zum Parken ist, fährt ihn Kathi regelmäßig die 90 Kilometer zum Nürburgring. Die Kontakte zur dortigen Abarth-Szene waren schnell geknüpft. „Als ich zum ersten Mal in die Szene eingetaucht bin und Leute kennengelernt habe, die regelmäßig Rennstrecke fahren, hat man mir ziemlich schnell einen Spitznamen verpasst: Rennluder“, erzählt Kathi. „Das fand‘ ich natürlich erstmal nicht so nice, aber aus dem Namen ist dann eine starke Gruppe entstanden: Die Rennluder. Uns trifft man regelmäßig an der Nordschleife an, unser Motto: Sonntagmorgen, 8 Uhr, Schranke.“

Mittlerweile ist Kathi an zwei, drei Wochenenden im Monat an der Nürburgring-Nordschleife anzutreffen.

Und weil Kathi bei ihrem Abarth keine Kompromisse macht, musste das Serien-Fahrwerk unserem BILSTEIN B14 weichen. „Mit dem Serien-Fahrwerk ist das Auto auf der Rennstrecke nicht fahrbar, weil es unter anderem stark nachfedert. Das BILSTEIN B14 ist deutlich straffer und ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten. Ich habe jetzt nicht mehr das Gefühl, dass der Wagen umkippt“, schmunzelt Kathi. „Mit dem BILSTEIN-Fahrwerk fühle ich mich deutlich besser. Ich kann ganz anders bremsen, habe mehr Traktion und alles in allem ein ganz anderes, aber vor allem sichereres Fahrgefühl.“

„Auf der Rennstrecke gibt es keine Ablenkung, nur du und dein Auto, nur diese eine Sache, auf die du dich 100 %-ig konzentrieren musst. Es ist einfach ein ganz besonderes, unbeschreibliches Gefühl. Entweder du hast diesen Virus oder eben nicht.“ Für Kathi sind Ausflüge auf die Rennstrecke also willkommenes Kontrastprogramm zum Bürojob. Und manchmal darf auch Herr Johann mit. Auf dem Beifahrersitz, versteht sich.

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